Leserbriefe

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Leserbrief Harmos

 

HarmoS verlangt von allen Beitrittskantonen die obligatorische Schaffung flächendeckender Tagesstrukturen zur ausserschulischen Kinderbetreuung. Deren Nutzung ist zwar freiwillig. Vage wird festgehalten, dass Eltern, welche diese Tagesstrukturen nutzen, Kostenbeiträge daran zu leisten hätten. Längst ist dabei klar, dass diese Tagesstrukturen nicht genutzt würden, wenn dafür volle Kostendeckung verlangt würde. Die Tagesstrukturen sind schlicht zu teuer. Es zeichnet sich ab, dass nur Eltern mit steuerbarem Familieneinkommen von jährlich über hunderttausend Franken für die Inanspruchnahme der Tagesstrukturen voll Kostenpflichtig erklärt werden. Hunderttausend Franken Einkommen erreichen in der Schweiz allerdings junge Familien mit Kinder nur sehr selten. Die Konsequenz: Der Löwenanteil der Kosten wird dem Steuerzahler aufgebrummt. Die Eltern werden vom Staat also aus der Aufgabe entlassen, mit ihren Kindern zusammen deren Schul- und auch Lebensprobleme zu bewältigen und zu meistern. Sie werden zu blossen „Sonntags- und Freizeiteltern“. Ist dass das was unsere Kinder brauchen? Nein. Und darum Nein zu HarmoS.

Wer HarmoS zustimmt, der entmachtet den eigenen Kanton in Volkschulfragen vollständig, weil Konkordatsrecht gemäss schweizerischen Rechtsordnung das kantonale Recht bricht. Wer die Entmachtung der Kantone verhindern will, darf HarmoS nicht zustimmen Konkordatsrecht bricht kantonales Recht.

Mit ein Grund, dass ich Nein zu HarmoS sage.

KR Moritz Schmid, Walchwil

Walchwil, 14. September 2009

 

 Grosses Echo für Schnellrichter-Motion der SVP

 

 

Schnellrichter für Bagatell-Strafsachen sind im Kanton Zug höchst willkommen. Das beweisen die vielen positiven Reaktionen auf die jüngst eingereichte Motion der SVP Fraktion. Nicht nur Vertreter der Gerichte begrüssen den politischen Vorstoss. Nein, auch die CVP unterstützt das Vorhaben, wie einem Leserbrief von Georges Helfenstein aus Cham zu entnehmen ist.
Höchst erfreulich, Herr Helfenstein, besten Dank! Nur: Ihr Versuch, unsere Motion gewissermassen als „Kind“ der CVP-Politik zur Jugendgewalt darstellen zu wollen, ist doch etwas wohl überheblich. Es ist ja löblich, dass die CVP als selbsternannte Familienpartei, hin und wieder zur Erkenntnis kommt, in Sachen Gewalt sei es langsam an der Zeit, zu handeln.
Dies jedoch mit dem etwas lauen Mittel einer weiteren Interpellation alle paar Jahre einmal anzumahnen, ist etwas dürftig. Rücken wir die Sache also ins rechte Licht: Wenn sich eine Partei für die Sicherheit unserer Bevölkerung, für eine starke Polizei und für eine handlungsfähige Justiz einsetzt, und zwar mit dem nötigen politischen Druck, dann ist es die SVP.

KR Moritz Schmid, Walchwil

Walchwil, 6. Mai 2008 msch
 

 

 

 

 

 

 

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